Im September 2015 waren APPLES IN SPACE mit ihrem Debütalbum bereits in Bandbesetzung bei uns zu Gast und haben uns einen umjubelten Abend beschert. Damals haben wir sie entdeckt auf Tour mit Element of Crime und seitdem ins Herz geschlossen. Inzwischen sind füllen sie Clubs in ganz Deutschland. Ich bin sehr stolz, Euch die Berliner mit ihrem neuen Album ein weiteres Mal vorstellen zu können:

The Shame Song, so lautet der Titel des neuen, zweiten Albums von APPLES IN SPACE, der Band um Julie Mehlum und Phil Haussmann, das am 11. November 2016 über das bandeigene Label erschien. Es ist in jeder Hinsicht vielseitiger ausgefallen als noch der von Richard Pappik produzierte, sparsam arrangierte, vorwiegend akustische Vorgänger, ohne jedoch – und das ist das Erstaunliche – an Intimität einzubüßen. Live eingespielt und von der Band selbst produziert, spielt das Album mit verschiedenen Elementen, kehrt das prägende Stilmerkmal der Band – nämlich rohe Stille mit dramatischen Soundexplosionen zu verbinden – weiter und deutlicher denn je hervor. Man merkt der Band ihr Wachstum an, nicht nur zahlenmäßig – seit September 2015 sind sie zu viert. Neben Julie Mehlum (Gesang, Klavier, Akkordeon) und Phil Haussmann (Gesang, Gitarre) haben sich Jonathan Sieweck am Schlagzeug und Janusz Hüsges am Bass hinzugesellt. Nein auch textlich, was das Songwriting anbelangt, erreicht das einstige Duo eine neue Vielschichtigkeit. Themen wie Essstörung und Sucht (“Shame”), Depression (“November”) finden in ihren Songs ebenso Beachtung wie Date Rape (“Behind Closed Doors”), die Realitäten des Lebens als Indiemusiker (“(A Tin Can) Odyssey”; “Upon This Wave (We’re Floating)”) und zerstörerische Beziehungen (“Because The Nights Are Endless”) – während “Manor Hotel” ein so ernsthaftes und unkitschiges Liebeslied über die Beziehung von Julie und Phil ist, daß man sich schon fast als Eindringling fühlt.

Ein neuer Abschnitt für die Band also. Als Musiker, Partner, Freunde. The Shame Song klingt nach Großstadt, nach Entwurzelung und urbaner Sinnsuche, ist dem amerikanischen Folk gleichermaßen verpflichtet wie auch einer Idee von Punkrock.

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